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Bunt-Gemischt-Wahrenhandel für Kulturgüter

https://youtu.be/aAGW031JrD0

Vulfpeck

Ich kann noch gar nicht viel über die Band sagen, außer dass ich diese Woche zufällig darauf gestoßen bin und dieser Funksound mich seitdem nicht mehr losgelassen hat. Vulfpeck machen so herrliche ehrliche, handgemachte Funk-Musik mit knackigem Bass, verspieltem Wurlitzer-Geklimper und verspielten Drum-Melodien, die sich weit jenseits von simplem 4/4-Gestampfe bewegen (besonders eindrucksvoll im Song Adrienne & Adrianne unten zu hören oder auch zu sehen). Die Jungs haben drive!

 

Und sie haben Humor!

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Nicolas Huart – Annie

 

Der kanadische Künstler Nicolas Huart lebt seit einiger Zeit in Deutschland. Mittlerweile in Berlin, früher wohl auch eine Zeit in Leipzig, wo ich Ihn bei dem ersten „Musik with Friends“-Konzert (mitunter zusammen mit dem Frontman von Two Wooden Stones) gesehen habe. Damals war ich begeistert von seiner Gretsch-Gitarre und den wundervollen Tönen, die er ihr entlockte. Diese trieften vor Hall, nicht nur bedingt durch die Soundkulisse des bespielten Altarraums der Philippuskirche, sondern als elementarer Teil seines Klangbildes. Hier ein kleiner filmischer Eindruck des besagten Abends:

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Two Wooden Stones und Jeronÿmus

Mittlerweile hat sich die einst so vielversprechende Band Two Wooden Stones aus Leipzig leider aufgelöst. Ein Jammer, wenn man an deren Spielfreude und Energie denkt, sowie an die außergewöhnliche Stimme des Frontmannes Shélhôm welche zwischen feinem Falsett und energetischem Gesang (Animal) changiert und auch orientalische Einflüsse erkennen lässt (Al Hari’a).

Das zweite Album Looking for the Light findet bei mir immer wieder den Weg in den CD-Player auch wenn es die Energie, welche die Band live versprühte nur ansatzweise transportieren kann (was nicht bedeuten soll, dass das Album kraftlos daherkommt)! Oft bauern sich die Songs langsam auf, wie beim Song The Migration, welcher zum Ende hin in seiner rhythmischen Soundgewaltigkeit aus Violinenklängen, Trommeldonner und gesungener Lautmalerei zum Höhepunkt kommt.

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Samsara Blues Experiment – Long Distance Trip

Boah, das ist schon heftig, was die berliner Jungs des Samsara Blues Experiment da hingelegt haben…

Das Album Long Distance Trip erschien bereits 2010 und wurde vergangenes Jahr als Doppel LP wiederveröffentlicht. Die Songs bewegen sich zwischen Stoner und Psychodelic Rock, streifen auch mal indische Klänge (Double Freedom) und klingen einfach nach guter, handgemachter und fetten Mukke. Dass das Album mit nur sechs Stücken auf über eine Stunde Spielzeit kommt, lässt erahnen, wie die Songs aufgebaut sind: Vieles baut sich langsam auf, Gesang ist entsprechend nur partiell vertreten, manches startet auch brachial (Army Of Ignorance) und zwischendrin kommt natürlich immer mal wieder ein Solo.

Wie so oft habe ich das Album bei meinem Lieblings Streaming-/Digital-/Was-auch-immer-Shop Bandcamp entdeckt. Hört doch mal rein 🙂

 

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