Ich bin seit einiger Zeit immer wieder auf der Musikplattform Jamendo unterwegs, wo es rund 20500 Alben kostenlos zum anhören und downloaden gibt. Wie das geht?
Die Musik steht unter einer Lizenz, die sich Creativ Comons nennt und den Nutzern viele viele Rechte (weiterverbreiten der Musik, teilweise aber auch das verändern, z.B. in Form von Remixen, etc.) einräumt.
Anhöhren kann man sich grundsätzlich alles und fast alle Alben sind auch als Download verfügbar.Das tolle daran ist jedoch, dass es sich bei der Musik nicht um irgendwelchen zweitklassigen Ramsch handelt, sondern man immer wieder großartige Musiker findet, die es eigentlich auch verdient hätten bei uns öfters mal im Radio gespielt zu werden.Ich will mal versuchen ein paar meiner aktuellen Favoriten und Fundstücke in Sachen freie Musik hier vorzustellen.Also los!

Einer der ersten Künstler auf den ich irgendwie gestoßen bin ist Frank Thorstein. Er hat sich, laut seiner Biographi das Gitarre spielen selbst beigebracht und hat auch als Kind ein paar Klavierstunden gehabt.
Das reicht eigentlich ja schon um gute Songs zu machen. Naja fast, weil manchmal fängt der Franzose auch noch an zu singen und dann gehts richtig los *g*
Frank Thorstein hat und hatte einige musikalische Projekte. Sein bisher größtes ist 7BZH.
Der Name 7BZH ist eine Abgewandelte Version der Typbezeichnung von einer Harley Benton (Hausmarke von Thomann) 7-Saitigen E-Gitarre. Diese hat Frank T. auseinandergeschraubt und etwas aufgehübscht, so dass daraus seine 7BZH im Celtic-Look wurde.

Auch die Musik hat erinnert teilweise an keltische Melodien. Besonders fällt dies beim allerersten Song, Men Ruz, des ersten Albums (CIA) von 7BZH auf.
Das Album ist ziemlich rockig, komplett instrumental und hat wiegesagt einen Touch von keltischen Melodien (oder was man sich darunter vorstellen könnte).

Das zweite Album (Granitic Mood) von 7BZH wird eher in die Sparte Progressiv Rock / Metal / Folk eingeordnet (siehe Tags des Albums).
Das Album ist wieder sehr rockig, hat jedoch auch einige ruhigere Songs. Und diesmal höhrt man Frank T. auch mal singen. Ich finde man höhrt hier und da den französischen Akzent raus aber die Songs sind dennoch alle ziemlich cool.
Den rockigen Carakter des Albums erkennt man meiner Meinung nach z.B. im Song Don’t look down recht gut.

Nach Granitic Mood erschien The Sacrifice. Das Mini-Album hat zwar nur 5 Songs aber auch die habens wieder in sich. Das Album startet mit dem Song The Very Day, bei dem ich schon den Anfang einfach großartig fand …
Auch hier wechseln sich rockige und ruhige Songs ab und die Gitarre klingt einfach toll 😉
Da die Songs fast nie die typischen Länge von drei Minuten einhalten bringt es das Album dennoch auf stolze 25 Minuten Laufzeit.