Der kanadische Künstler Nicolas Huart lebt seit einiger Zeit in Deutschland. Mittlerweile in Berlin, früher wohl auch eine Zeit in Leipzig, wo ich Ihn bei dem ersten „Musik with Friends“-Konzert (mitunter zusammen mit dem Frontman von Two Wooden Stones) gesehen habe. Damals war ich begeistert von seiner Gretsch-Gitarre und den wundervollen Tönen, die er ihr entlockte. Diese trieften vor Hall, nicht nur bedingt durch die Soundkulisse des bespielten Altarraums der Philippuskirche, sondern als elementarer Teil seines Klangbildes. Hier ein kleiner filmischer Eindruck des besagten Abends:

Huart hat nun (endlich könnte man sagen, denn seit dem Konzert habe ich sehnsüchtig auf diesen Moment gewartet) sein neues Album veröffentlicht. Es trägt den Namen Annie und handelt von eben jener geheimnisvollen Frau, an die sich alle tagebuchähnlichen Einträge Huarts in sozialen Medien seit geraumer Zeit richten. Sie ist ein fiktiver und wie Huart im Interview mit Kultmukke.de beschreibt „dunkler, aber hinreißender Charakter“. Seine Geschichten handeln von „Auseinandersetzungen, Liebe, den Tod, Abhängigkeit, Selbstmord“ (Kultmukke) und bewegen sich zwischen blusigen Klängen und eingängigen Pop-Melodien, überwiegend in Englisch, vereinzelt auch auf Französisch vorgetragen.

Wer mehr über das Album erfahren möchte, dem sei das Interview mit Kultmukke empfohlen und wer mehr über den Künstler Nicolas Huart erfahren möchte, dem sei das Porträt desselben auf der selben Plattform ans Herz gelegt.