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Samsara Blues Experiment – Long Distance Trip

Boah, das ist schon heftig, was die berliner Jungs des Samsara Blues Experiment da hingelegt haben…

Das Album Long Distance Trip erschien bereits 2010 und wurde vergangenes Jahr als Doppel LP wiederveröffentlicht. Die Songs bewegen sich zwischen Stoner und Psychodelic Rock, streifen auch mal indische Klänge (Double Freedom) und klingen einfach nach guter, handgemachter und fetten Mukke. Dass das Album mit nur sechs Stücken auf über eine Stunde Spielzeit kommt, lässt erahnen, wie die Songs aufgebaut sind: Vieles baut sich langsam auf, Gesang ist entsprechend nur partiell vertreten, manches startet auch brachial (Army Of Ignorance) und zwischendrin kommt natürlich immer mal wieder ein Solo.

Wie so oft habe ich das Album bei meinem Lieblings Streaming-/Digital-/Was-auch-immer-Shop Bandcamp entdeckt. Hört doch mal rein 🙂

 

Die Rettung des Onlinejournalismus (mal wieder)

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Als im Juni 2014 die Krautreporter ihre Crowdfundingkampagne abschließen konnten, gab es von vielen Seiten ein Aufatmen.

Relativ knapp hatte man es (auch durch Unterstützung der Augstein Stiftung, die 1000 Mitgliedschaften erwarb) geschafft, das gesetzte Ziel von 15.000 Unterstützer zu erreichen, um ein neuartiges, unabhängiges und werbefreies Onlinemedium zu gewinnen. Als dann im Oktober die ersten Artikel erschienen, war die Euphorie nicht nur bei mir groß.

Doch bei vielen Mitgliedern wich diese anfängliche Euphorie innerhalb des ersten Jahres und Slogans aus der Crowdfundingkampagne wie „der Onlinejournalismus ist kaputt – wir kriegen das wieder hin“ wirkten rückblickend befremdlich angesichts technischer Probleme der Webseite (gerade auf mobilen Geräten), sinkender Artikelzahlen und schwindender Autoren. Sollte der anfängliche Anspruch, die „Crowd“ (auf die der Name des Onlinemagazins abzielt) mit einzubeziehen tatsächlich an technischen Problemen wie Kommentarfunktionen und einem Mitgliederforum scheitern? Als zu Beginn des 2. Krautreporterjahres Nutzer, die ihre Mitgliedschaft nicht verlängert hatten, aus dem mittlerweile eingerichteten Forum „herauskomplimentiert“ wurden und die Einführung einer Paywall scheinbar ernsthaft erwogen wurde, brachte dies einige Leser ins Grübeln: war das der neue, revolutionäre Onlinejournalismus, den man sich vor über einem Jahr so sehr erhofft hatte?

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Gospel, Blues und noch ein wenig mehr …

Rusty Cage mischt recht viele Genres, neben Gospel und Blues versucht er sich auch immer wieder im Rap (mit akustischer Gitarren-Klavier-Untermahlung), Folk und Rock – und das mit Erfolg!
Blues, Gospels, and Whathaveyous ist sein erstes – im September 2011 veröffentlichtes – Album und auf Bandcamp erhältlich. Rusty pflegt sein Grufti / Anti-Christ-Image regelmäßig und erlangte mit seinem Video „The Knife-Game“ vermutlich bislang die meiste Aufmerksamkeit.

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Brennt in den Ohren: Das Album Breaking The Keys von Ben Knight

Ich rolle das Feld meiner Bandcamp-Funde mal von hinten auf 🙂

Gefunden habe ich die Songs von Ben Knight über Patreon (auch darüber muss ich irgendwann unbedingt nochmal berichten). Seine erste veröffentliche EP hat er sich mit Pianounterricht und Straßen-Gigs finanziert, was man der Platte allerdings nicht anmerkt. Sie fetzt und die Aufnahmequalität ist nicht zu verachten.

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Bandcamp – Musikvermarktung mal anders

 

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Eins vorweg: Ich liebe diese Plattform mittlerweile und wollte meine Begeisterung diesbezüglich teilen. Dieser Beitrag wird also voll des überschwenglichen Lobes sein. Also nicht dran stören 🙂

Bandcamp – was ist das?

Bandcamp ist eine vom ehemaligen Yahoo-Mitarbeiter Ethan Diamond 2008 gegründete Musikplattform, die es Musikgruppen erlaubt, ihre Werke (aus meiner Sicht) relativ unkompliziert und aus Konsumentensicht zu attraktiven Preisen zu verteiben. Die Musikgruppen können wählen ob sie einzelne Titel oder gar ganze Alben kostenlos, zu einem Fest- oder Mindestpreis anbieten oder die Käufer selbst über den Preis entscheiden lassen. Dabei können sowohl digitale als auch physikalische Kopien verkauft werden.

Das Name-Your-Price-Modell hat oftmals den Effekt, das begeisterte Fans durchaus auch mal mehr als den Standard-1-US$ zahlen. Praktisch aus Konsumentensicht ist auch, dass die Versandkosten für CDs aus den Staaten sehr niedrig sind (etwa 3-4€ für eine oder mehrere CDs – Lieferzeit meist 2-3 Wochen).

Was gibt’s da so?

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