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Kategorie: Geschichten aus dem Amt …

Hittlerzwerge und Spraybananen in der Galerie Trinkkur

Am Freitag wurde unsere neue Ausstellung eröffnet und es lohnt sich, mal vorbei zu schauen.

Die Ausstellung „most wanted“ beschäftigt sich mit den TOP-Verbrechern des letzten Jahrhunderts und das sind die Nationalsozialisten.

Thomas Baumgärtel und Ottmar Hörl rütteln an den Besuchern und wollen, das die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät.

Obgleich es jedoch so ist, dass man – zumindest bei den Hitlerzwergen von O. Hörl, die sich zu hunderten in der Galerie tummeln – auch ein wenig ins Grinsen verfallen kann.

Baumgärtels Bilder hingegen regen mehr zum Nachdenken an. Sind sie doch zugleich ein optisches Verwirrspiel, als auch eine Erinnerung an die Greueltaten der Nationalsozialisten. Doch was ist das? Zwischen den Bildern von Hitler mit seinem Gefolge und Aufnahmen aus dem KZ Buchenwald findet sich ein Porträt von Adolf Hittler, welches aus gesprühten Bananen besteht. Und daneben ist ein Hakenkreuz aus Bananen zu sehen.

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Neulich im Supermarkt …

Da soll doch mal einer behaupten, man hätte als FSJler bei der Stadt keinen spaßigen Alltag 🙂
Die letzte Woche im Kurzrückblick:
– Montag: Weihnachtsfeier mit leckerem Käsefondue (ab 18:00 Uhr, davor Tagesgeschäfte oder wie man das auch immer nennen will …)
– Dienstag: Kindertheater (Aufbau ab 8:30); 2 Vorstellungen – fertig war ich gegen 18:00 Uhr
– Mittwoch: Aufbau der Kleinkunst ab 15:00 Uhr zusammen mit den Künstlern. Später dann fahren der Technik. Fertig um 23:30 Uhr.
– Donnerstag: Kindertheater im Dolce mit der Theatergruppe Assenheim (ab 9:00 Uhr). Danach Tagesgeschäft und abends wieder Kleinkunst (diesmal bis 5 vor 12).
– Freitag: Nochmal Kindertheater im Dolce und dann gegen 16:00 Uhr ab ins Wochenende …

Endergebnis: Ca. 13 Überstunden 😀

Vielleicht nicht grade ein optimales Beispiel für eine normale Woche, aber das wollte ich ja auch garnicht 🙂

Ach ja, und bevor ich es vergesse: Am Donnerstag war ich noch Leuchtmittelk für unsere Spielstätte einkaufen (Ca. 70 Energiesparlampen aus dem Aldi (bzw. den 2 Aldis).

Die „kleine“ Anlage

Habe gestern mal schnell (~ 1,5 Stunden) unsere „kleine“ Anlage zusammengestellt, die für eine Veranstaltung verliehen wird …
Warum wir sie liebevoll die „kleine Anlage“ nennen? Weil die andere einfach noch unhandlichere Boxen hat …

Doppel-Pott

Manchmal muss es eben Doppel-Pott sein …

Zurück nach langer Pause

Ich hab schon soooo lange nix mehr hier geschrieben (scheint eine Blogger-Krankheit zu sein …) und hoste doch gleichzeitig zwei Blogs von Freunden die in der Weltgeschichte rumeiern (siehe Manu-on-Tour.de.vu und Patrick-on-Tour).

Tja und mein eigener kleiner Blog gerät in Veergessenheit …

Darum will ich jetzt mal wieder versuchen, nach der schon mittlerweile recht langen Pause auch mal wieder was zu schreiben.

Ich habe ja am 1. September meine FSJK-Stelle (Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur) im hier ortsansässigen Kulturamt angetreten. Und ich bin sehr entzückt 🙂 (bislang – wobei ich hoffe, dass es dabei bleibt).

Immer wieder schön ist es, wenn ich das Vergnügen habe, mit den Künstlern, denen man so über den Weg läuft zu quatschen oder halt auch zu dinnieren. So durfte ich z.B. mit den beiden Künstlern des Kindertheaters „3 hasen oben“ zu Mittag essen.

Heute hatte ich dann die Große Freude, bei einer Bad Nauheimer Künstlerin – die, dem Akzent nach zu urteilen, längere Zeit amerikanischen Boden unter den Füßen hatte – Kaffee zu trinken (und diese lustigen Kekse mit den Mandeln drin zu essen …).

War jetzt nichts so besonderes, allerdings haben wir den Kaffee auf einer wunder wunder wunder-schönen Terasse im zweiten Stock konsumiert. Diese Terasse oder besser gesagt, dieser Balkon (Terassen sind – vom Wortstamm Terra her gesehen wahrscheinlich eher ebenerdig) war einfach sehr groß und bot einen herrlichen Ausblick auf den Johannisberg, der nur verdeckt wurde durch das golden glänzende Kreuz der russisch-ortodoxen Kirche. Und in dieser Gegend von Bad Nauheim gibt es so lustige Häuser. Manche sind total schief und manche sehen aus, als wären sie an einer Seite abgeschnitten worden (auf der Seite sind die dann immer unverputzt, ganz gerade, haben keine Fenster und man sieht die Backsteine).

Leider habe ich keine Fotos gemacht, aber ich gelobe Besserung und wenn ich das nächste mal wieder was schreibe über den Bad Nauheimer Kultur-Altag, will ich versuchen zumindest ein paar grottige Handy-Fotos hochzuladen.

Bis (hoffentlich …) bald

Mo

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