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Kategorie: Kultur-Sammelsurium

Die Rettung des Onlinejournalismus (mal wieder)

Krautreporter_logo.svg

Als im Juni 2014 die Krautreporter ihre Crowdfundingkampagne abschließen konnten, gab es von vielen Seiten ein Aufatmen.

Relativ knapp hatte man es (auch durch Unterstützung der Augstein Stiftung, die 1000 Mitgliedschaften erwarb) geschafft, das gesetzte Ziel von 15.000 Unterstützer zu erreichen, um ein neuartiges, unabhängiges und werbefreies Onlinemedium zu gewinnen. Als dann im Oktober die ersten Artikel erschienen, war die Euphorie nicht nur bei mir groß.

Doch bei vielen Mitgliedern wich diese anfängliche Euphorie innerhalb des ersten Jahres und Slogans aus der Crowdfundingkampagne wie „der Onlinejournalismus ist kaputt – wir kriegen das wieder hin“ wirkten rückblickend befremdlich angesichts technischer Probleme der Webseite (gerade auf mobilen Geräten), sinkender Artikelzahlen und schwindender Autoren. Sollte der anfängliche Anspruch, die „Crowd“ (auf die der Name des Onlinemagazins abzielt) mit einzubeziehen tatsächlich an technischen Problemen wie Kommentarfunktionen und einem Mitgliederforum scheitern? Als zu Beginn des 2. Krautreporterjahres Nutzer, die ihre Mitgliedschaft nicht verlängert hatten, aus dem mittlerweile eingerichteten Forum „herauskomplimentiert“ wurden und die Einführung einer Paywall scheinbar ernsthaft erwogen wurde, brachte dies einige Leser ins Grübeln: war das der neue, revolutionäre Onlinejournalismus, den man sich vor über einem Jahr so sehr erhofft hatte?

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Online-Journalismus mal anders

Krautreporter from Krautreporter on Vimeo.

Krautreporter ist ein tägliches Magazin für die Geschichten hinter den Nachrichten. Werbefrei, gemacht für das Internet, gegründet von seinen Lesern.

Man wäre das toll, wenn das was wird…
Auch wenn das Video etwas pathetisch anmutet und idealistisch klingt, bei so mancher Online-Schlagzeile kann ich den Antrieb der Krautreporter verstehen.
Denn die Jungs und Mädels von Krautreporter.de haben das ambitionierte Ziel, den Online-Journalismus zu revolutionieren. Wenn 15.000 Personen die Aktion unterstützen wird das Projekt realisiert. Momentan verbleiben noch 19 Tage und es fehlen noch rund 10.000 Unterstützer.
Ich drücke die Daumen…
Worum es bei dem Projekt geht erklärt auch ZAPP sehr anschaulich.

Ultra ergonomisch …

Ich hatte heute die große Freude unsere Spielstätte etwas aufzuräumen. Hat auch alles ganz gut geklappt und ich hatte die Möglichkeit gleich ein paar von unseren neuen (zuvor von mir noch erstellten) Inventarisierungs-Stickern (auf denen vorerst nur unsere Adresse steht) an einem geringen Bruchteil unseres Inventars anzubringen (dazu gibts bald noch ein Foto hoffe ich).
Auf jeden Fall ist mir dabei ein entzückender DVD-Player von anno dazumal in die Hände gefallen, bei dem mir die Fernbedienung, die auf der Verpackung als „ergonomische Komfort-Fernbedienung“ bezeichnet wird sofort ins Auge gesprungen ist …

Zurück nach langer Pause

Ich hab schon soooo lange nix mehr hier geschrieben (scheint eine Blogger-Krankheit zu sein …) und hoste doch gleichzeitig zwei Blogs von Freunden die in der Weltgeschichte rumeiern (siehe Manu-on-Tour.de.vu und Patrick-on-Tour).

Tja und mein eigener kleiner Blog gerät in Veergessenheit …

Darum will ich jetzt mal wieder versuchen, nach der schon mittlerweile recht langen Pause auch mal wieder was zu schreiben.

Ich habe ja am 1. September meine FSJK-Stelle (Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur) im hier ortsansässigen Kulturamt angetreten. Und ich bin sehr entzückt 🙂 (bislang – wobei ich hoffe, dass es dabei bleibt).

Immer wieder schön ist es, wenn ich das Vergnügen habe, mit den Künstlern, denen man so über den Weg läuft zu quatschen oder halt auch zu dinnieren. So durfte ich z.B. mit den beiden Künstlern des Kindertheaters „3 hasen oben“ zu Mittag essen.

Heute hatte ich dann die Große Freude, bei einer Bad Nauheimer Künstlerin – die, dem Akzent nach zu urteilen, längere Zeit amerikanischen Boden unter den Füßen hatte – Kaffee zu trinken (und diese lustigen Kekse mit den Mandeln drin zu essen …).

War jetzt nichts so besonderes, allerdings haben wir den Kaffee auf einer wunder wunder wunder-schönen Terasse im zweiten Stock konsumiert. Diese Terasse oder besser gesagt, dieser Balkon (Terassen sind – vom Wortstamm Terra her gesehen wahrscheinlich eher ebenerdig) war einfach sehr groß und bot einen herrlichen Ausblick auf den Johannisberg, der nur verdeckt wurde durch das golden glänzende Kreuz der russisch-ortodoxen Kirche. Und in dieser Gegend von Bad Nauheim gibt es so lustige Häuser. Manche sind total schief und manche sehen aus, als wären sie an einer Seite abgeschnitten worden (auf der Seite sind die dann immer unverputzt, ganz gerade, haben keine Fenster und man sieht die Backsteine).

Leider habe ich keine Fotos gemacht, aber ich gelobe Besserung und wenn ich das nächste mal wieder was schreibe über den Bad Nauheimer Kultur-Altag, will ich versuchen zumindest ein paar grottige Handy-Fotos hochzuladen.

Bis (hoffentlich …) bald

Mo

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