Jetzt muss ich hier mal ganz dreist die Kulturtips des arte journals weiter veräußern.
Jarle Bernhoft erklärte im Interview mit arte, dass er früher mit einer großen Band gespielt hätte, jedoch irgendwann festgestellt habe, dass das Budget nicht reicht, um mit der kompletten Band zu Touren. So dezimierte er die Band auf das Wesentliche und übrig blieb letzten Endes nur er. Natürlich arbeitet Bernhoft mit Loops doch wenn man nur den Sound (ohne das Video zu sehen) hört ist das definitiv nicht das erste, was einem auffällt.
Vielmehr wären da wohl die funkigen Gitarren-Riffs und die klare, recht hohe Stimme, mit der Bernhoft wahrlich umzugehen weiß. Er schraubt sich in die Höhe um sich im Anschluss wieder hinabzustürzen und energiegeladen im Text fortzufahren.
Wie selbstverständlich wechselt er mitten im Lied die Gitarre und singt währenddessen unberührt weiter.
Das Ganze hat nicht nur einen hohen Unterhaltungswert aufgrund der Multitasking-Leistung, sondern auch aufgrund der rhythmischen, abwechslungsreichen Musik und dem soulig, groovigen Gesang.
BERNHOFT – CHOICES von Jarle Bernhoft auf Vimeo.
Der Kommentar im arte journal, dass er hörenswert ist, ist in meinen Augen vollkommen gerechtfertigt, wenn nicht sogar untertrieben denn sehenswert ist es an sich ja auch noch ![]()
Im Folgenden habe ich noch ein weiteres Video gefunden, was zwar nicht den Ein-Mann-Band-Character unterstreicht, aber dafür seine Musikalität zeigt. (weiterlesen …)







